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Sonntag, 16. Mai 2010

Kurz vorm Abflug

Heute gibt es nur einen kurzen Post aus Las Vegas. Wir haben die Nacht in unserer Luxussuite genossen und erstmal richtig ausgeschlafen. Zum Wachwerden haben wir erstmal eine runde Ice Age 3 auf dem riesigen Flatscreen vom Bett aus genossen. Dann ging es in Richtung Las Vegas Outlet Shopping Center im Süden der Stadt. Nach 5 Stunden Dauershopping und glühender Kreditkarte fuhren wir nochmal an den Strip. In der Fashion Mall haben wir im Apple Store noch das neue I-Pad unter die Lupe genommen. Ein schönes Spielzeug, dass aber heute im Regal des Appleladens bleibt. Angekommen im Summer Bay Resort mußten wir noch unser Gepäck sortieren und geniessen jetzt den letzten Abend unseres US-Aufenthaltes. So wie es aussieht geht der Flug morgen um 14:25h planmäßig und wir hoffen, dass der isländische Vulkan brav bleibt und wir planmäßig Montag Morgen in Frankfurt ankommen werden.

Samstag, 15. Mai 2010

Die Welle treibt uns ins Outback

Heute ist unser Tag. Aber als wir heute mogen aus dem Fenster schauen, trauen wir unseren Augen nicht - dunkle Regenwolken. Es sollte doch laut Wetterbericht "partly cloudy" sein. Wir streichen unsere Pläne so früh wie möglich an der Wave zu sein und frühstücken erst mal im Page Boy. Wir diskutieren nebenbei, was wir tun, wenn es doch stärker regnet und wir die House Rock Road nicht bis zum Wirepass Trailhead befahren können. Dieser Strassenabschnitt ist stellenweise sehr sandig und kreuzt mittig auch einen Wash.

Wir fahren erstmal  in Richtung Westen los. Unterwegs kommen wir sogar in einige Regenschauern und die asphaltierte Strasse ist sehr nass und rechts und links am Strassenrand bilden sich kleine Pfützen. Kurz vor der Parai Station hört es zumindest auf zu regnen. Wir halten nochmal am Visitor Center - heute ist die Hölle dort los. Wir egattern einen Ranger und fragen in um Rat. Dieser sagt, das wäre der Südwesten. Du weißt nie wie das Wetter wird. Er fragt ,ob wir Kleidung, Essen und Trinken mit uns haben. Wir nicken und er sagt, dass wir dann ja gut gewappnet wären. Wenn Die Strasse zu nass wird sollen wir einfach anhalten und warten nach 5- 6 Stunden ist sie dann wieder befahrbar. Er fügt aber noch hinzu, dass er nicht denkt, dass wir Probleme bekommen weden. Also los auf die House Rock Road.

Wir haben das Gefühl die Strasse wurde extra zum Wochenende hin nochmal "graded", denn wir kommen viel besser durch als gestern. Dunkle Wolken begleiten uns, lassen aber keinen Tropfen fallen. Nach einer 1/2 Stunden sind wir am Parkplatz. Dieser ist erstaunlicherweise gar nicht so leer- anscheinend machen sich viele andere Leute viel weniger Gedanken ums Wetter wie wir. Carmens und Olivers Jeep steht auch schon verlassen da.

Wir packen unsere Rucksäcke und auf gehts. Der Einstieg der Wanderung ist derselbe wie gestern zum Buckskin Gulch. nach ca. 500 Meterm kommt dann rechts das Schild an dem wir abzweigen. Wir haben vom Ranger gestern eine Karte mit GPS Daten und Bildern bekommen. Wir folgen dem beschriebenen Trampelpfad Die Tiefsandpassagen haben es aber ganz schön in sich. Wir sind aber so zügig, dass wir auf halber Strecke die beiden Böblinger einholen. Weiterhin heben kleinere Wolkendurchbrüche der Sonne am Himmel unsere Laune. Wir wandern jetzt zu viert und nach einem heftigen Tiefsandanstieg erreichen wir nach ca, 1,5 Stunden den Eingang der Wave. Und wie bestellt scheint die Sonne - perfekt. Und die Wave ist auch perfekt.

Der absolute Hammer! Wir kommen aus dem Staunen nicht mehr raus. Dieses Naturwunder dürfen wir heute live erleben und das werden wir niemals vergessen. Die wellenartigen Sandsteinformationen erscheinen einfach perfekt. Wir wandern durch das Areal und ein Fotomotiv jagt das nächste. Die Wave an sich ist nicht so groß, aber die Umgebung mit der Second Wave, den Hamburger Rock und weiteren wundervollen Steingebilden sollte man auch auf jedenfall besuchen. Gerade hier sind Farben ganz anders und reichen von grün bis lila. Nach ca. 1,5 Stunden Staunen verlassen uns Carmen und Oliver in Richtung Parkplatz. Sven und ich durchstreifen noch ein bischen die Umgebung, bis ich nach einer halben Stunden auch schwächliche und wir den Rückweg antreten. Und das auch zum richtigen Zeitpunkt. Wir kommen zum Ausgang der Wave und dunkle Wolken haben  den ganzen Himmel bedeckt. Der Wind frischt auf  und auf einmal schwärmen alle Permitinhaber in Richtung Abstieg. Der Rückweg ist richtig anstrengend. Der Wind pfeift. Die Sonne verschwindet, man hört sogar Donnergrollen. Wir legen einen Zahn zu und überholen einige Wanderer. Auf halber Strecke fängt es aber doch an zu regnen. Durch den starken Wind peitschen uns die Wassertropfen ins Gesicht. Kurz vor dem letzten steilen Aufstieg Richtung Parkplatz im Tiefsand überholen wir auch Carmen und Oliver (ich hoffe ihr seid gut am Parkplatz und in Kanab angekommen). Wir schlagen uns hurtig bis zum Parkplatz durch. Wir wollen umbedingt noch díe House Rock Road hinausfahren, da wir ja noch heute bis nach Las Vegas wollen. Nach ca. 1 knappen Stunde Rückweg erreichen wir den Parkplatz. Der Regen wir schwächer und nach einer Beurteilung der Strassenverhältnisse gehts im Auto Richtung Highway 89. Die Strasse läßt sich noch problemlos fahren und nach unschlagbaren 20 Minuten haben wir wieder Asphalt unter den Reifen.

Jetzt noch 4 Stunden in Richtung Vegas. Unterwegs plündern wir unsere Vorräte und halten zum Beine vertreten noch am Pipe Spring National Monument zwischen Kanab und Hurrican am Highway 389. Hier lernt man etwas über die Besiedlung des Westens von Indianern bis zu den Mormonen. Schöne Abwechslung. Gegen 19:00 Uhr erreichen wir unser Summer Bay Resort inVegas. Das Zimmer ist der Hammer- Super Küche mit Spülmaschine, 2 riesige Flatscreen Fernseher, davon hängt einer über dem Kamin, riesige Dusche, Ankleidezimmer und Waschmaschine und Trockner in separatem Raum auf dem kleinen Balkon. Das Resort liegt ca. 10 Minuten Fußweg vom Strip entfernt und bietet aber zusätzlich noch 16 Stunden am Tag einen kostenlosen Shuttleservice an - sogar nach Downtown. Und wir haben das ganze bekommen für 77 USD am Tag und das sogar am Wochenende. Den Abend lassen wir im nahegelegenen Outback mit Mai Tai und Prime Ribs mit Blick auf den spuckenden Vulkan vom Mirage ausklingen.

Freitag, 14. Mai 2010

Unverhofft kommt oft

Heute morgen klingelt unser Wecker im Super 8 Motel um eine unchristliche Zeit - 5:00h. Wir schauen aus dem Fenster und sehen auf den Dächern um unser Motel herum ganz viel Raureif. Wir checken nochmal die Wetteronlineseite und packen eilig unsere sieben Sachen. Im Morgengrauen verlassen wir das kalte Cedar City in Richtung Südosten. Auf unserer Tour durchqueren wir unseren Lieblingsnationalpark den Zion bei Sonnenaufgang.

Wir sind die ersten auf der Piste und sehen die massiven Felsformationen ins rote Sonnenlicht getaucht. Nochmal ein wundervoller Augenblick. Aber wir stehen etwas unter Zeitdruck. Der Himmel ist heute zum ersten Mal seit langer Zeit wolkenfrei und wir geniessen die Fahrt. Nach endlosen 2,5 Stunden erreichen wir unser heutiges Ziel. Wir sind wieder da - an der Paria Station. Hier soll das Wetter heute endlich wieder besser sein.

Erneut melden wir uns ohne große Hoffnungen bei der Lotterie an und erhalten die Nummer 18. Wir stellen uns diesmal in die Glücksecke - hinten links. Hier haben die Deutschen vom letzten Mal endlich Ihr Permit erhalten. Heute sind 46 Antragsteller vor Ort. Dann geht es los. Erste gezogene Kugel ist die 8. Wir halten die Luft an. Danach kam die 23 und dann- hüpf in die Luft- die 18. Wir haben es tätsächlich geschafft und dürfen morgen endlich zur Wave.

Den Rest der Lotterie bekommen wir gar nicht mehr mit. Danach stellen wir uns mit den weiteren 8 Gewinnern an. Wir bekommen unser grünes Permit. Eine Hälfte für in die Windschutzscheibe des Mietwagens, die andere Hälfte sollen wir morgen immer sichtbar am Rucksack tragen. Dann erklärt uns der Ranger nochmal den Weg und wir bekommen auch eine Karte. Nun bezahlen wir noch die Eintrittsgebühr von 7 Dollar pro Person. Unser letztes Bargeld geht dabei drauf. Darauf wanken wir erstmal vollgepumpt mit Endorphinen aus der Paria Station. Jetzt hat sich unsere lange Anfahrt aus Cedar City um die frühe Uhrzeit wirklich gelohnt.

Dann entscheiden wir uns noch den Buckskin Gulch zu besuchen. Wir fahren wieder die uns bekannte Houserock Road bis zum Wirepass Trailhead. Sven und ich haben beide das Gefühl, dass der Zustand der Strasse sich in den letzten 10 Tagen weiterhin verschlechtert hat. Nach ca. 1/2 Stunde sind wir am Parkplatz angekommen. Dann der Schreck. Die Wanderung in den Gulch kostet ja ein Tagespermit von 6 USD pro Person und wir haben doch unser letztes Bargeld in der Paria Station gelassen, Was nun? Nach längerem hin und her und der Frage, ob wir einfach Euro in den Umschlag stecken sollen hören wir auf dem Parkplatz deutsche Stimmen. Wir sprechen das deutsche Päarchen an, ob wir Ihnen 10 Euro geben können und Sie uns dafür die 12 USD für das Permit bezahlen können. Vielen Dank nochmal dafür Carmen und Oliver!!

Wir kommen ins Gespräch und die Welt ist wirklich so klein - die beiden kommen aus Böblingen. Vor den Schwaben ist man eben nirgendwo sicher :-) Wir unterhalten uns nett und entscheiden den Buckskin Gulch gemeinsam zu erkunden. Nach ca. 1/2 Stunden wandern in einem eher unspektakulärem Wash beginnt der Einstieg in den Slotcanyon. Wir staunen nicht schlecht. Die Seitenwände des Canyons erheben sich teilweise bis zu 30 Metern links und rechts von uns in die Höhe und die einfallende Sonnen gibt immer wieder tolle Farbspiele und Lightbeams. Es gibt zu Beginn der Wanderung zwei etwas steilere Abstiege von der Höhe zwischen 1,5 bis 2 Meter ( an diesen Stellen sollte man sich bewußt sein, diese auf dem Rückweg wieder bewältigen zu müssen).

Wir gehen ca. 2 Stunden in den Canyon hinein und schiessen unzählige Fotos. Manchmal kommen die Felswände so eng zusammen, dass es mit Rucksack etwas eng wird. Scheint die Sonne nicht bis auf den Canyonboden hinab ist es sogar etwas zu kühl.  Wir treffen unterwegs sogar auf einige Hundebesitzer die mit ihrem Vierbeiner die spannende Wanderung wagen. Auf dem Rückweg  bietet sich durch die veränderten Lichverhältnisse in der Schlucht ein vollkomen anderes Bild. Wir meistern die Abstiege in die umgekehrte Richtung ohne größere Plessuren und sind eine weitere Stunde wieder am Parkplatz. Diese Wanderung war wirklich einzigartig und wird uns lange in Erinnerung bleiben.Die Wanderung ist auf jedenfall ein Highlight eines Besuchs der Paria Region. Den Parkplatz vom Trailhead kann man nach Erfragen des Zustandes der House Rock Road auch mit einem 2-Wheel-Drive Fahrzeug erreichen. Inzwischen sind leider wieder ein paar Wolken am Himmel aufgezogen.

Wir verabschieden uns von Carmen und Oliver (die wir aber wahrscheinlich morgen wiedersehen, da auch sie glückliche Besitzer eines Wave Permits geworden sind - Glückwunsch Euch beiden). Dann gehts Richtung Page. Auf der Rückfahrt haben wir heute eine phantastische Fernsicht und wir wünschen uns am Alstrom Point zu sein und den Blick über den Lake Powell zu geniessen. Aber dafür sind wir heute zu müde - das frühe Aufstehen macht sich jetzt  bemerkbar.

In Page nutzen wir das W-Lan eines der Hotelsvom Parkplatz aus, um einen Überblick über die Hotelpreise heute nacht zu bekommen. Wieder mal fast alles ausgebucht oder unendlich teuer ( Zimmerpreise 100-120 USD). Im Internet hat der Page Boy noch freie Zimmer, da wir mit dem Auto ganz in der Nähe sind fahren wir vorbei und wollen uns die Motelzimmer mal anschauen ( Tripadvisor ist gespaltener Meinung). Wir sind aber positiv überrascht. das Zimmer ist sauber und ordentlich und wir haben sogar Gartenblick - und das ganze für 59,00 USD + Tax (soagar billiger als im Internet angeboten). Wir bestellen online für 10 Dollar eine Pizza bei Pizza Hut und geniessen diese mit einem Ceasar Salat vom Walmart auf dem Motelzimmer. Wir freuen uns auf morgen.

Donnerstag, 13. Mai 2010

Das Wetter treibt uns bis in den Cathedral Gorge State Park

Den Schock gestern über unsere spätere Ankunft in Deutschland haben wir erstmal gut verkraftet. Das sollte uns schliesslich die letzten Tage nicht vermiesen.
Das Circle D Motel in Escalante war ok. Der Service ist sehr nett und das Zimmer war piko bello sauber. Wer rund um Escalante wandern möchtet findet im Zimmer eine Masse von Büchern. Allerdings hat uns ein Schreibtisch gefehlt und das Knarren vom Boden ist auch nicht gerade angenehm. Das Bad ist sehr klein und die Dusche wechselt von eiskalt nach brühend heiss. Das Internet war Abends sehr langsam. Für 70$ Dollar haben wir schon bessere Zimmer bekommen, aber in Escalante hat man auch nicht die große Auswahl.
Um 9:30 fuhren wir erstmal zum Visitor Center in Cannonville. Dort informierten wir uns über den Zustand der Cottonwood Road, da wir geplant hatten heute die Narrows zu machen. Die Strasse ist trocken aber das Wetter hat uns dann doch abgeschreckt. Dunkle Wolken am Himmel, 15° Temperatur die sich durch den starken kalten Wind wie 0° anfühlten. Das macht keinen Spass. Also fuhren wir erstmal weiter Richtung Cedar City. Im Dixie Forest auf 3000m trafen wir auf eine wunderschöne Winterlandschaft. Allerdings hatten wir auf der anderen Seite starke Schnee und Regenschauer, die unsere Fahrt zu unserem Motel sehr ungemütlich machten.
Um 13:00 erreichten wir das Super 8 Motel in Cedar City. Der erste Eindruck des Zimmers war sehr gut. Wir loggten uns im Internet ein und recherchierten erstmal das Wetter im Cathedral Gorge State Park. Leicht bewölkt und 80° Fahrenheit. Können wir uns garnicht so richtig vorstellen bei dem Wetter hier. Aber wir haben keine andere Wahl und machen uns somit sofort auf.  Vorher Tanken wir noch und essen bei Panda Express (chin. Fast Food). Sehr lecker und eine schöne Abwechslung zum amerikanischen Fast Food.
Wir müssen wieder über einen "Pass" mit Schnee/Eisregen der aber nach ca 10 Minuten wieder aufhört. Die Fahrt nach Nevada zieht sich ziemlich hat aber eine schöne abwechselnde Vegetation. Nach ca 1,5 Stunden erreichen wir das Visitor Center im Park und bezahlen die 7$ Gebühr für den Park. Der Park ist nicht besonders groß und so erreichen wir nach kurzer Fahrt ein paar schöne Formationen. Genau in diesem Moment schaut die Sonne durch die Wolken und liefert uns etwas Licht für ein paar gute Fotos.
Nach 10 Minuten ist sie auch schon wieder weg und wir fahren weiter zum anderen Ende des Parks. Dort gibt es einen Overlook und einen Trail. Der blöde Wind verfolgt uns anscheinend den ganzen Urlaub und so wird es wieder richtig unangenehm. Wir laufen ein wenig den Trail entlang und machen noch ein paar Fotos. Nach ca 1 Stunde fahren wir wieder Richtung Cedar City. Der Park ist absolut sehenswert und bei schönem Wetter sehr zu empfehlen. Es gibt ein paar schöne Orte zum Picknicken und Grillen. Wer also nach einer schönen Alternative für die Fahrt vom Bryce nach Vegas sucht sollte diesen Umweg in Kauf nehmen.
Auf dem Weg nach Cedar City machen wir noch ein paar Geocaches und ergattern noch einen Travelbug. Dann füllen wir erstmal noch unsere Vorräte beim Walmart auf und Essen noch einen Burrito bei Del Taco.
So geht ein Tag mit ca. 400 km Fahrt zu Ende und wir sind gespannt was das Wetter uns morgen ermöglicht.

Mittwoch, 12. Mai 2010

Zeitmaschine gesucht!!!

Au au au .... Maike sitzt auf dem Bett und fragt mich gerade wie man in Frankfurt am Sonntag ankommen kann wenn man von Las Vegas Sonntags abreist. Ich versuche eine Erklärung zu finden, aber leider würde das nur mit einer Zeitmaschine gehen.
Condor ist Schuld ... wie kann man das nur so blöd auf die Buchungsbestätigung schreiben:
Wir haben nicht darauf geachtet, dass wenn man einen Tag von FRA nach LAS gewinnt man auch wieder beim Rückflug einen Tag verlieren muss. Das Blöde ist nun, dass wir für Montag keinen Urlaub angemeldet haben und nun versuchen müssen unseren Chefs den Fauxpas zu erklären.
Boah ist das ärgerlich :(
Ankunft ist also am Montag den 17.05.2010 um 10:20 in Frankfurt.
*Seufz*

Mit den Außerirdischen durchs Schneegestöber

Nach einer erholsamen Nacht schauen wir morgens aus dem Fenster und uns erwartet das vom Wetterdienst angekündigte Regenwetter. Der Himmel ist grau, die Temperaturen um die 15 °C und der Wind bläst mal wieder kräftig. Wir entschliessen uns somit den Tag gemütlich anzugehen. Wir lassen uns auf der Fahrt zum Capitaol Reef National Park viel Zeit. Diese nutzen wir um entlang des Highways eine Serie von Außerirdischen Cashes mitzunehmen. In dieser Region wurden schon mehrfach unbekannte Flugobjekte gesichtet und das hat sich ein Casher zum Anlaß genommen eine Reihe von Verstecken mit diesem Thema auszulegen. Das hat viel Spaß gemacht.
Am Horizont begleiten uns dunkle Regenwolken und den Scheibenwischer des Autos müssen wir auch ab und zu betätigen. Nach ca. 1,5 Stunden erreichen wir den Eingang des Capitol Reef National Parks. Dieser überrascht uns ganz positiv. Das trübe Wetter unterstützt die verschiedenen Farbtöne noch mehr. In der Mitte der Canyons werden Obstbäume angepflanzt und der Park ist erstaunlich grün.
Wir wagen sogar einen 2 Meilen Hike zu Hikmann Bridge, ein großer Arch. Und beim Ziel angekommen schaut sogar mal kurz die Sonne raus. Dann fahren wir noch den Scenic Drive.
Nachdem wir den Park verlassen haben essen wir erstmal einen superleckeren Cheeseburger und Chocolate Cream Pie Milchshake in Torrey bei Chillz. Dann setzten wir unsere Fahrt über den Dixie National Park fort. Hierzu mußten wir mit unser Auto über einen 2900 Meter hohen Pass kurven. Um unser herum gewaltiges Schneetreiben und Temperaturen um die -2 °C. Sogar eine Schneeräummaschine war im Einsatz.
Sicher kommen wir aber dann in Boulder an. Wir entscheiden uns noch einen Abstecher auf dem Burr Trail zu unternehmen der bis hinunter zum Lake Powell führt. Diese Strasse bei schönem Wetter bis zum Ende zu fahren bleibt aber ein Unternehmen eines weiteres Urlaubes in Südwesten.
Die Landschaft ist wunderschön und führt abwechselnd durch gelbe Getseinformationen, orangene Sanddünen und wunderschöne Felswände. Nach ca. einer weiteren Stunden erreichen wir Escalante. Wir kreisen wieder unser Motel ein und freuen uns auf einen weiteren schönen morgigen Tag.

Gefahrene Kilometer: 155 mi
Fahrzeit: Total: 28:45h
Hotel: Circle D Motel, Escalante
Essen: Chilliz, Torrey
Highlights:Capitol Reef National Park

Dienstag, 11. Mai 2010

Im Tal der Kobolde

Heute war ein ruhiger und entspannter Tag. Wir haben im Super 8 gefrühstückt und haben uns gemütlich in Richtung Hanksville aufgemacht. Unser erstes heutiges Ziel war der Goblin Valley State Park. Schon vom Parkplatz aus sieht man vor sich hunderte von kleinen Sandsteinformationen die stark an Kobolde und Zwerge erinnern.
Wir wandern durch die endlos erscheinende Felslandschaft und schiessen wieder viele Fotos. Zum Glück geht unser Blich auch mal hinauf zum Himmel und werden Zeuge eines wunderschönen Naturschauspiels. Da sich gerade ein Wettertief ankündigt, bilden die Eiskristalle in der höheren Atmosphäre einen Regenbogen um die Sonne. Wirklich atemberaubend schön.
Dann gehts weiter nach Hanksville. Wir können nach einem kurzen Mittagessen im Red Rock Steakhouse  schon im Motel einschecken. Nach kurzer Pause fahren wir noch in Richtung Little Egypt nach Süden. Hier können wir noch weitere Gesteinsformationen mit Panoramablick auf schneebedeckte Berge bewundern.
Schade ab morgen soll das Wetter schlechter werden und das durchkreuzt etwas unsere Reisepläne. Aber erstmal abwarten, vielleicht kommen der Regen und Schnee ja auch gar nicht bis zu uns.
Gefahrene Kilometer: 180mi
Fahrzeit: Total: 24:00h
Hotel: Whispering Sands Motel
Essen: Red Rock Steak House, Hanksville
Highlights: Goblin Valley, Little Egypt

Montag, 10. Mai 2010

We hiked Devils Garden und Delicate Arch on only one day

Heute morgen hat uns strahlender Sonnenschein geweckt. Nach dem Frühstück checkten wir aus dem schönen Rustic Inn aus, da wir in Moab heute noch einen Motelwechsel haben. Dann ging es in Richtung Arches National Park.  Die Anfahrt von Moab ist diesmal richtig kurz, nach 5 Minuten erreichen wir den Parkeingang. Man merkt, dass heute Sonntag und Muttertag ist. Gleich am Parkeingang stehen schon die Autos Schlange. Unser erstes Ziel ist die Windowsektion des Arches Parks.
Leider steigen mit uns paralell mindestens 50 Japaner aus zwei Bussen aus. Daher ist der kleine Rundweg am Anfang sehr überfüllt. Aber sobald wir auf den Primitive Trail abbiegen sind wir fast allein. Nach ca. 20 Minuten leichter Wanderung sind wir zurück am Auto und starten in Richtung Devils Garden Trail. Hier stehen an einer ca. 8 Meilen langen Rundwanderung einige Arches am Wegesrand. Der Weg ist sehr schön, aber auch sehr anstrengend, da es über Stock und Stein und bergauf und bergab geht. Dafür ist der Pfad aber nicht so überlaufen. Wir beginnen am Landscape Arch und wandern über Double O Arch, Navajo Arch und Partition Arch den anstrengenden Weg.
Die Eindrücke sind wunderschön, aber die Sonne knallt unerbarmlich vom Himmel. Nur der Wind schafft Abkühlung, aber am Ende des Pfades qualmen uns ganz schön die Socken. Daher pausieren wir danach erstmal im Super 8 Motel in Moab und machen uns nach 2 Stunden nochmal auf zum Sonnenuntergang zum Delicate Arch. Auch diesen Steinbogen muß man über einen 3 Meilen Rundweg und 150 Höhenmetern erwandern. Wir quälen unsere gestressten Waden den Berg hinauf. Aber das Ziel entschädigt für alles. Der Nachmittag bzw. Sonnenuntergang gehört wirlich diesem Arch. Wir haben Glück und die Sonnen schenkt uns noch ein paar Strahlen.
Gegen 20:30 h sind wir zurück in Moab und Essen noch im Dennys Burger und Barbeque Chicken. Jetzt legen wir unsere schmerzenden Beine im Motelbett hoch. Die ca. 15 Meilen Fußmarsch merken wir doch gewaltig.

Sonntag, 9. Mai 2010

Feuer am Morgen, Ruhe am Abend

Ich sitze gerade vor unserem Motel auf der Veranda und tippe noch schnell den Blog für heute. Nachdem die nacht heute um ca. 6:30h zu Ende war haben wir uns gemütlich auf den Weg zum House of Fire im Mule Canyon ca. 20 Milen westlich von Blanding aufgemacht. Nachdem wir den Wagen am Wegesrand geparkt haben müssen wir eine gute 3/4 Stunde in ein wunderschönes Flußtal. Wir müssen mehrfach den fast ausgetrockneten Wash kreuzen und folgen die gesamte Zeit einem kleinen Trampelpfad. Gegen 10 Uhr vormittags erreichen wir das House of Fire.
Auf dem kleinen Vorplatz vor den Indianerruinen treffen wir 4 weitere Fotografen die auf das richtige Sonnenlicht warten. Zwei Damen aus Kanada und ein US amerikanisches Päarchen. Die Zeit bis die Sonne gut steht vertreiben wir uns mit ein bischen Smalltalk. Dann ist es soweit. Wenn die Sonne richtig steht sehen die Indianerruinen aus, als ob sie in Flammen stehen. Die Bilder sprechen für sich. Nach ca. einer Stunde wartens und knipsens geht es weiter über Blanding in Richtung Moab.

Unterwegs heben wir in Blanding noch ein paar Cashes. Nach einer weiteren Stunden erreichen wir den Abzweig zum Needles Overwiew im Canyonland Nationalpark. Nach 22 Milen haben wir den Aussichtspunkt über diese großartige Schlucht erreicht. leider geben die Bilder die Ausmaße des Canyons nicht richtig wieder. Sven entdeckt hier bei Cashen einen kleinen Skorpion.
Dann gehts weiter über den Wilson Arch nach Moab. Wir kreisen das Motel langsam ein. Abendessen ist heute im Zax. Pizza und Salatbuffet für 12,99 USD pro Person und sehr lecker. Morgen gehts zu den Arches. Zu Muttertag soll noch einmal ganz tolles Wetter sein, danach kommt ein Tief mit Regen. Mal abwarten.

Gefahrene Kilometer: 170mi
Fahrzeit: Total: 17:30h
Hotel: Rustic Inn, Moab
Essen: Zax
Highlights: House of Fire, Canyonlands

Samstag, 8. Mai 2010

Indianerland beschert uns den günstigsten Ölwechsel aller Zeiten

Da wir heute noch einmal eine längere Fahrtstrecke vor uns haben stehen wir wieder um 6 Uhr morgens auf. Wir frühstücken heute ausnahmsweise im Motel. Dort kann man sich sogar Waffeln zum Frühstück selbst backen. Leider vergisst Sven das Waffeleisen vorher einzuölen und muß die Waffel in Einzelteilen aus dem Eisen kratzen. Danach gehts on the road again. Wir haben gestern eine Autowerkstatt nahe beim Motel gesehen. Diese suchen wir kurz nach 8:30 auf. Bei Freddys Fast Car Repair fragen wir einen Mechaniker um Rat wegen des Oil change. Dieser spricht zwar besser Spanisch als Englisch, aber er erklärt uns, dass er zwar das Öl wechseln kann, aber keine Möglichkeit hat die Fehlermeldung zu reseten. Dass ist uns ja eigentlich egal - wir wollen nur keine Probleme mit dem Auto zwecks Ölmangels bekommen. Also lassen wir das Öl wechseln. Der Wechsel dauert ca . 25 Minuten und kostet 35 USD inkl. Öl. Man ist das billig. Leider müssen wir für eine Quittung nochmal 30 Minuten auf die Sekretärin warten (die aber eigentlich auch total überfordert ist, da sie nicht weiß wie man vom Gesamtpreis die Tax prozentual ausrechnet). Aber egal wir vertreiben uns die Zeit mit einem ortsansässigen US-Amerikaner der sehr an unserem USA-Trip interessiert ist. Nach also ca. einer Stunde haben wir jetzt einen Wagen mit frischem Öl, der aber weiterhin bei Start der Maschine "Change oil" piepst. Dann noch schnell zum Walmart und tanken und ca. 2,5 Stunden über den Shiprock zum Canyon de Chelly.
Auf der Fahrt überqueren wir einen wunderschönen Pass. Hier ist es sehr grün und am Strassenrand liegt noch überall Schnne. Sehr abwechslungsreich. Dann fahren wir in den Canyon. Erst besuchen wir den North Rim. Die Aussicht ist gigantisch und man erfährt viel über die Geschichte der Indianer und der spanischen Eroberer. In den Felshöhle erkennt man in der Tiefe immer wieder Überreste indianischer Wohnstätten. Der Canyon ist wunderschön und wirkt irgendwie sehr friedlich und beruhigend. Dann gehts auf den South Rim. Wir fahren zuerst bis zum hintersten Viewpoint - dem Spider Rock.
Dieser ist wirklich gigantisch. So ganz freistehend in diesem tiefen Canyon. Viele Fotobilder später gehts über einige Viewpoints Richtung Parkaugang.
Irgendwie müssen wir gar keinen Eintritt bezahlen und verlassen den Park ohne kontrolliert zu werden. Dann gibt es ein kurzes Dinner bei Churchs (Chicken ohne Ende) in Chinle und wir verlassen das Indianderland in Richtung Norden. Schnell kommen wir aber nicht voran. Man muß die ganze Zeit auf der Hut sein, dass einem nicht die frei grasenden Pferd am Strassenrand oder Hunde und Schafe vors Auto laufen.
Nach 2,5 weiteren Stunden erreichen wir Blanding. Die Landschaft hier erinnert eher an Colorado. Am Horizont schneebedeckte Berge. Wir checken im 4 Corners Motel ein und machen noch eine abendliche Runde durch den Ort, wo wir nebenbei noch vier Cashes heben. Morgen geht es in Richtung Moab. Die Hotels haben wir zum Glück trotz hoher Wochenendpreise recht günstig erworben.